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Liebe Big Cashler,

gerne möchten wir euch heute über Informationen unseres Kooperationspartners Coca Cola im Zusammenhang mit der Mehrwertsteuersenkung, der Pfandrückgabe und der damit verbundenen Abrechnung informieren.
 
Pfand
Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat am 2. Juli 2020 in einem ergänzenden Branchenschreiben mitgeteilt, dass Pfandgeld, beziehungsweise die Rücknahme von Leergut, im Zeitraum nach dem 30. Juni 2020 und vor dem 1. Januar 2021 mit 16 Prozent Umsatzsteuer abgerechnet werden kann, wenn sowohl der leistende Unternehmer als auch der Leistungsempfänger die Umsatzsteuer bzw. Vorsteuer mit dem Steuersatz von 16 Prozent korrigiert und diese Abrechnungsmethode auch für Pfandgelder ab dem 1. Januar 2021, dann mit dem Steuersatz von 19 Prozent, angewendet wird.

Wir begrüßen diese Vereinfachung und nach kurzfristiger Rücksprache mit einigen Kunden und Partnern gehen wir davon aus, dass diese jetzt branchenweit Anwendung finden wird. 

Daher werden auch wir dieses vereinfachte Vorgehen rückwirkend ab dem 1. Juli 2020 anwenden. Entsprechend entfällt der in unserem vorangegangenen Schreiben ausgeführte Versatzzeitraum von drei Monaten mit einem abweichenden Umsatzsteuersatz.
Wir setzen die notwendigen technischen Änderungen unmittelbar operativ um, das heißt, bereits ab Leistungsdatum 2. Juli 2020 werden Leergutrücknahmen nur noch mit 16% besteuert. Zudem wird für das zurückgenommene Leergut kein separater Beleg mehr erstellt.  Alle am 1. Juli 2020 erzeugten Leergutgutschriften mit 19% Mehrwertsteuert werden storniert und nachfolgend mit 16% neu erstellt.
 
Befristete Mehrwertsteuersenkung
Die Bundesregierung hat am 3. Juni 2020 ein Konjunkturpaket beschlossen, das unter anderem die befristete Senkung der Umsatzsteuersätze vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dezember 2020 beinhaltet, um so alle Verbraucher/innen finanziell zu entlasten.
 
Der Regelsteuersatz sinkt von 19% auf 16% und der ermäßigte Steuersatz von 7% auf 5% Prozent.
 
Entscheidend für die Verwendung der neuen Umsatzsteuersätze ist die Lieferung beziehungsweise Leistungserbringung innerhalb des genannten Zeitraums, den wir entsprechend ansetzen werden.
 
Ein Sonderfall stellt die Abrechnung von Leergut dar, denn die Pfanderstattung müsste grundsätzlich jeweils dem ursprünglichen Umsatz zugerechnet werden.
 
Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat bisher nur einen Entwurf hinsichtlich der konkreten Ausgestaltung der Mehrwertsteuersenkung veröffentlicht. Dort wird auch die Abrechnung von Leergut thematisiert. Aufgrund der Tatsache, dass der Bezug zwischen ausgeliefertem und zurückgenommenem Leergut schwer herstellbar ist, muss die Rücknahme abweichend besteuert werden. Vereinfachend werden wir den vom BMF vorgesehenen 3-monatigen Versatzzeitraum ansetzen. 
 
In der Konsequenz bedeutet dies, dass im Zeitraum Juli – September 2020 Leergut mit 19% Mehrwertsteuer zurück zu nehmen ist. Danach gilt von Oktober 2020 bis Dezember 2020 der dann allgemein gültige Mehrwertsteuersatz von 16%. Nach Rückumstellung zum 1. Januar ist von Januar bis März für Leergut-Rücknahmen weiterhin der abgesenkte Mehrwertsteuersatz von 16% anzuwenden. Ab dem 1. April 2021 gilt dann wieder der reguläre Mehrwertsteuersatz von 19%.
Für eine möglichst einfache und transparente Abrechnung werden wir im Zeitraum Juli – September 2020 sowie Januar  – März 2021 das von uns zurückgenommene Leergut auf einem separaten Beleg abrechnen. Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass in diesem Zusammenhang kein separater Lieferschein für die Leergut-Rücknahme erstellt wird. 
Bitte beachten Sie, dass unsere derzeitige Umsetzung auf den Regelungen des aktuellen Entwurfs des BMF-Schreibens (Stand 26.06.2020) beruht. Weitere Entwicklungen im Entwurf dieses BMF-Schreibens werden wir selbstverständlich verfolgen und entsprechend umsetzen.

>>> Download Infopräsentation Mehrwertsteuersenkung <<<
 
Bei Fragen wendet euch jederzeit gern an die Big Cash Zentrale unter 04221/99895-0 oder per Mail an info@zweiund40.com .

Beste Grüße
Euer Big Cash-Team


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